13. Januar 2009 um 2:10 (Klima und Energie, Technik)
Tags: regenerative Energie, waschmaschine
gibt es schon, sie muss sich nur noch durchsetzen. Es ist die Maschine mit Warm- und Kaltwasseranschluss, die das vorhandene warme Wasser nutzt. Gemäß dena spart man damit pro Wäsche im Mittel 0,4 kWh, macht in 10 Jahren rund 1400 kWh oder rund 280 €.
Leider muss man aber Energie und Geld aufwenden, um das warme Wasser zu erzeugen, macht ca. 70 €. Die Primärenergieeinsparung beträgt allerdings ca. das Doppelte der Elektroenergieeinsparung.
Analoges gilt für Geschirrspülmaschinen.
Ich finde, dass nur noch Geräte mit Warmwasseranschluss verkauft werden sollten.
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12. Januar 2009 um 22:04 (Klima und Energie, Technik)
Tags: Kühlschrank, Klimawandel, Wirkungsgrad
Immer im Winter bin ich erstaunt, dass wir noch Strom für die Kühlung unserer Vorräte aufwenden. Deshalb glaube ich, dass der Kühlschrank der Zukunft vor allem eine Eigenschaft haben wird: er wird seinen Wärmetauscher in die Außenluft hängen, oder sogar Außenkälte direkt verwenden.
Dafür gibt es mehrere Varianten:
- Eine spezielle Kammer ist für die Aufnahme des Kühlschranks vorgesehen, die an der Außenwand liegt und durch große Belüftungslöcher nahezu Außentemperatur aufweist. Das ist eine moderne Variante der guten alten Speisekammer.
- Ein Wärmetauscher ist von vornherein an der Außenwand angebracht, der mittels einer Kühlmittelleitung mit standardisierter, selbstverschließender Kupplung an den Kühlschrank innen angeschl0ssen wird. Vorteil: etwas mehr Freiheit bei der Positionierung des Geräts.
Noch mehr Kühlenergie lässt sich einsparen, wenn das System über ein Kältedepot verfügt, das nur in der Nacht, wenn die Außentemperatur 5 – 10 °C unter der Tagestemperatur liegt, gekühlt wird und genügend Kapazität besitzt, den Kühlschrank tagsüber kühl zu halten. Dieses kann sowohl im Kühlschrank eingebaut sein als auch, bei Variante 2, fest in der Wohnung installiert.
Eine moderne Kühl-/Gefrierkombination verbraucht ca. 300 kWh pro Jahr. Durch solche Maßnahmen würde der Verbrauch abgeschätzterweise auf die Hälfte sinken . Bei einem Strompreis von 0,2 €/kWh wären das ca. 300 € in 10 Jahren. Das scheint mir noch nicht rentabel zu sein, aber wer weiß, wie die Rechnung in zehn, zwanzig Jahren ausschaut?

Variante 1 als einfache Kammer mit Außenluft

Variante 1 mit Kältespeicher
Man muss sich aber vergegenwärtigen, dass der Strom für den Kühlschrank nur einen geringen Anteil des Stromverbrauchs ausmacht – in meiner WG sind es ca. 10 %. Und es ist unbequem – man hat nicht mehr die Freiheit der Wahl, wo man den Kühlschrank hinstellt. Aber wenn wir auf die geringen Verbrauchswerte kommen wollen, die wir mittelfristig erreichen müssen, müssen wir auch diese Möglichkeit ausschöpfen.
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