Gummifuffzjer

Die Freundin lud mich ein, für Computerdienste. So ist das, der Mann arbeitet im wie-funktioniert-das, und bietet seine Dienste der Frau an. Ausgelassen. Sind beide nicht mehr die jüngsten, aber das Feuer und die Weichheit der Begeisterung und Vorfreude, das sich selbst großartig Finden durchglühte uns. Sie beruhigte mich, versuchte es zumindest, mit einigem Erfolg. Meinem Drang, meinem Gedrängtfühlen die Schärfe zu nehmen. Und mir kamen mit ihr flüssig gute Gedanken, guter Ausdruck, eine, die meinen Code versteht – das ist nicht zu uterschätzen. Sie lachte. Ich konnte sie zum Lachen bringen. Das ist ja auch nicht zu unterschätzen.

Geht sie auf ein Selbsterfahrungswochenende, wo es um Mann-Frau-Mann-Frau geht. Sage ich im Scherz, gib acht, sag ich, es soll auch Geschlechtskrankheiten geben; sagt sie, ach, es gibt doch die Gummifuffzjer. Sag ich, jetzt habe ich was gelernt von dir.

Sinnlose Rede an eine Verlorene

Wenn Guldas Mozart – Tonbänder erklingen denke ich an dich und höre dich sagen: “Wie der den Mozart spielt, das ist phantastisch!” und dann fällt mir ein, dass das ein sinnloser Gedanke ist, denn du bist ja ins Unerkennbare gegangen, ins Ununterscheidbare. Nur in mir klingt noch die Zuneigung und Bewunderung nach und die Liebe. Und der Schmerz wird warm, und er bleibt doch Schmerz. Ins Ununterscheidbare, aber nicht ins Vergessene. Doch auch ins Vergessene wirst du langsam, sehr langsam gehen. Abgeschlossen bist du.

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