Mit dem Öl ist es auch nicht mehr so weit her

Wer sich für die Welt da draußen interessiert, ich meine für die große Ökonomik, die Grenzen des Wachstums etc. etc. , interessiert sich vielleicht für die Mechanik des Ölpreises am Anfang vom Ende des Ölzeitalters.

Jemand 1 hat den Ölpreis gegen die Produktionsmenge aufgetragen. Wo ist da der Sinn? Da die Ölquellen verschiedene Produktionskosten haben, bedeutet eine Erhöhung des Ölpreises bei einem Nachfrageschub, dass mehr Quellen ihr Öl absetzen können, d.h. die Produktionsmenge steigt um ein gewisses Maß an und befriedigt den Nachfrageschub. Der Quotient aus Preis- und Produktionssteigerung ist ein Wert dafür, wie teuer es ist, an neues Öl ranzukommen. Auftritt Grafik, gefunden auf Blog Cassandras Legacy.

naturepeakoil

Seit 2005 sind die Kosten für neues Öl von ca. 3,5 auf ca. 60 mikroUS$Tage angewachsen. (Man störe sich nicht an der seltsamen Einheit.) Das ist ein Faktor von knapp 20. Anders ausgedrückt: das Produktionsvolumen kann steigen, aber die Kosten für weitere Steigerungen sind exorbitant hoch.

Angesichts der Nachfrageschübe aus Indien und China haben wir uns auf einiges einzustellen.

 1 James Murray and David King published on Nature, 26 Jan 2012, vol 481, p. 435 (nach “Cassandra’s Legacy”)

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