Blättern im Familienlexikon

Lese gerade „Familienlexikon“ von Natalia Ginzburg, und ich muss viel lachen. Wie sie ihre Familie und all die Menschen beschreibt, mit denen sie gelebt hat! Alle erlauben sich Albernheiten und Widersprüche, und sie gibt sie wieder in einem naiv scheinenden Ton, beinahe trocken, nahezu ohne Wertung, aber man spürt das Vergnügen am unvollkommenen Menschen, ihre Lebenskraft.

Sie beschreibt Angewohnheiten und am meisten gefallen mir familiäre Redensarten, Sätze oder Geschichten, die oft wiederholt wurden und so ihre Funktion der Informationsübermittlung vollkommen verloren hatten, nur noch der Kontaktaufnahme und Stimmungsäußerung dienten. So wird das Leben in ihrer Familie lebendig für uns, man kann sich auch mal ein paar Dummheiten erlauben!

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