wieder ein bischen mehr verstanden über Fehlergrenzen der Klimavorhersagen

Es gab da ja diese sogenannte Pause in der atmosphärischen Erwärmung. Die hat sich nun erwartungsgemäß in Luft aufgelöst. Aber darum soll es mir jetzt nicht gehen.

In einer Antwort auf einen dieser unsäglichen erwärmungsleugnenden Leserforumsbeiträge, in dem auf dieser „Pause“ herumgeritten worden war, schrieb ich lakonisch: „Die Temperaturentwicklung ist im Rahmen der Fehlergrenzen der Vorhersagen. Punkt.“

comparison cmip climate models with measurementsIm Kopf hatte ich dabei diese Grafik (Quelle):

Die bunten Kurven sind die verschiedenen Temperaturkurven und der graue Bereich ist der durch eine Unmenge Klimamodelle und -Rechnungen entstehende Streubereich. Die gestrichelten Linien sind das Gleiche, nur mit neueren Daten korrigiert.

Ich war davon ausgegangen, dass der Streubereich der Klimavorhersagen auch deren Unsicherheitsbereich ist. Aber weit gefehlt. Lies hier nach: der 95 % – Unsicherheitsbereich der Vorhersagen ist erheblich größer. Um wieviel ist nicht genau bekannt, aber geschätzt 100 %.

Das heißt, dass ich sogar noch mehr Recht hatte, als ich dachte. Die gemessene Erwärmung liegt nicht im 95, sondern im komfortableren 66 % – Unsicherheitsbereich.

 

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