Moderne Frachtsegelschiffe

sky_sails_schiff

mit freundlicher Genehmigung der SkySails GmbH

Die Frachtschifffahrt erzeugt einige Prozent der weltweiten anthropogenen CO2-Emissionen und einen großen Anteil an Ruß- und sonstigen Kohlenwasserstoffemissionen, deswegen wäre die Ausnutzung der Windenergie nützlich und logisch.

Jedoch ist die gesamte Frachtschifffahrt erobert vom Schweröl. Die Ganze? Nein, an der deutschen Nordseeküste gibt es eine kleine Firma von unbeugsamen Ingenieuren, die die Frachtsegelei wiederbeleben möchten: Skysails in Hamburg. Allerdings bauen sie keine Windjammer seligen Angedenkens, sondern einen großen Drachen, der an einem hochfesten Seil an einem kurzen Mast am Bug angebracht ist, ziemlich hoch in Zonen mit hoher Windgeschwindigkeit steigt und dort rechnergesteuert Achten fliegt.

Dieser Apparat lässt sich an den meisten Schiffen nachrüsten und dient der Unterstützung des Maschinenantriebs. Die gesamte Spritersparnis im Dauerbetrieb lag bisher bei 10 – 15 %, bei optimalen Verhältnissen liegt sie zeitweise bei 50 %. Installation, Betrieb und Wartung kosten natürlich auch Geld, aber weniger, als durch den geringeren Spritverbrauch eingespart werden kann.

Also alles bestens? Bisher gibt es das System nicht für wirklich große Schiffe – und wird es wegen der Unhandlichkeit des Segels vielleicht auch nie geben. Aber jedes Prozent weniger Emission ist gut.

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