Etwas beenden

Der Raum war banal und trist. Durch die farbigen Butzenscheiben wurde das Licht des grauen Tages mehr draußen gehalten als hereingelassen. Wir unterhielten uns über Erinnerungen an die, die nicht mehr da war. Als wir hinaustraten atmete ich auf, das Leben öffnete sich wieder. Der graue Himmel wirkte hell und frisch, das Pflaster des Weges … Etwas beenden weiterlesen

Heimatkunde

Werkzeug, Beton, Regen. Kreuzberg, ehedem Arbeiter- und Fabrikbezirk, dann saniert, im Rahmen dessen Erinnerungen installiert, nach dem Motto: bedenke, das ist die Basis, der Grund auf dem alles hier geschieht.

In der Fabrik

Ich arbeite seit einigen Monaten in der Helpdeskbranche. Angestellt bei der einen Firma, befristet natürlich, ausgeliehen an eine Zweite und betreuend eine Dritte. Das Ganze für einen Hickser mehr als Mindestlohn - aber ich mach das jetzt. Im Scherz sage ich morgens: "Ich gehe ins Werk.", denn das ist fabrikmäßiges Arbeiten, in einem Fabrikgebäude, mit … In der Fabrik weiterlesen

Die blaue Linie

Die blaue Linie ist die Spur des Füllers, die sich über Seite und Seite windet, und in dem Tagebuch getreulich Wort auf Wort, Gedanke auf Gedanke codiert, Ausdruck des Gescheh'nen, Ausdruck dessen, was mich bewegte, Kondensat und Echo des Lebens. Obwohl ich weiß, wie vergeblich das Bemühen um sie ist, und wieviel dumme Eitelkeit in … Die blaue Linie weiterlesen