Das Unangenehme positiv bewerten

Eine Übung, die helfen kann, aus der Falle des Angenehmen hinaus zu gehen.

Für die Menschen, die sich öfter in dieser Falle wiederfinden.

Unangenehmes ruft oft als Assoziationen unangenehme Bewertungen hervor, die aus dem Regal der in der Gesellschaft angebotenen Interpretationsmuster genommen werden. Es ruft Projektionen in die Zukunft hervor, dass es noch schlimmer werde &c.

Es folgen unter Umständen als Reaktionen zweiter Ordnung Bestürzung oder Ärger über diese Bewertungen und Projektionen.

Das ist ein Rattenkönig von unangenehmen Prozessen, die sich gegenseitig triggern.

Das kann man abschneiden, wenn man es schafft, das Unangenehme von vornherein positiv zu bewerten. Das muss man üben.

Das heißt nicht, dass man es als angenehm deklariert. Man gibt aber seinem Bauch und Geist mehr Raum, quasi ungestört damit umzugehen.

Man könnte es auch neutral bewerten. Das Positive aber ist eine zusätzliche Stärkung des Selbst.

Advertisements