Wie kommen physikalische Konstanten in die Welt?

Morgendliche Philosophie nach dem Teetrinken:

Jede Konstante entsteht als Grenzwert durch selbstorganisierende Wiederholung. Wenn so das Universum und seine Bestandteile durch selbstorganisierende Wiederholung sich konstituiert, kann es vielleicht zurückgeführt werden auf ein konstantenloses Prinzip. Was wir Konstante nennen, ist eigentlich eine Proportion. Die Größe von Etwas im Verhältnis zu allem Andern und im Kontext einer Reihe von spezifischen Begriffen und Verfahren. Die Konstante und die dazugehörigen Verfahren bedingen einander. (Beispiel: Gravitationskonstante und ihre Messung.). Sie sind aber nicht beliebig. Man kann keinen beliebigen Satz von Verfahren und Konstanten aufstellen, sondern sie sind „elegant“, sie haben sich in einem längeren Prozess von Versuch und Irrtum als die mit geringstem Aufwand an Information Funktionierenden erwiesen, als die Einfachsten.

Man könnte sagen, dass sie die „verallgemeinerten Eigenwerte“ des Universums sind, und die Verfahren dann sozusagen die „verallgemeinerten Eigenvektoren“.

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