„Ökostrom“ ist Geschwurbel

(c) Dominik Lenné

Mein Standardkommentar zu Artikeln, in denen das Wort „Ökostrom“ oder „grüner Strom“ vorkommt ist folgender:

Diese Begriffe sind Geschwurbel, die die Aufmerksamkeit von einem wichtigen auf ein unwichtiges Thema ablenken. Anders ausgedrückt: ob dieser oder jener „Ökostrom“ – Zertifizierungen hat, ändert kaum etwas.

Was etwas ändert ist:

  • weniger Energiedienste in Anspruch zu nehmen,
  • diese effektiver bereitzustellen,
  • regenerative Infrastruktur zu bauen (Gewinnung, Verteilung, Speicherung).

Am Beispiel der Bahn, über deren „Ökostrom“ – Anteil ein Artikel auf klimareporter.de erschien, heißt das:

Würde die Bahn etwa mehr Fracht von der Straße übernehmen, Dieseltriebzüge elektrifizieren, mehr Passagierverkehr von Straße und Luftraum übernehmen ohne dabei zusätzliche Reisen zu generieren, ihre eigenen Gebäude in Nullenergiegebäude umwandeln, effizientere Züge einsetzen, auf energiefressende Höchstgeschwindigkeiten verzichten und ähnliches mehr, hätte dies einen deutlich größeren Einfluss auf die Emissionen als welche Zertifikate sie für ihren Strom vorzuweisen hat.

Aus irgendeinem Grund verstehen die Meisten das einfach nicht.

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