Und es gibt sie doch – Klassen

Der Konservativismus erkennt die Existenz von Klassen und Klasseninteressen an und möchte sie erhalten.

Der Sozialismus erkennt die Existenz von Klassen und Klasseninteressen an, möchte sie aber verändern, im Idealfall die Klassenstruktur generell beseitigen.

Der Wirtschaftsliberalismus erklärt die Existenz von Klassen und deren Interessen für irrelevant und kennt nur noch einzelne Marktteilnehmer. Damit zementiert er die Klassenstruktur viel wirksamer als  der Konservativismus. Er ist eine Krankheit des Geistes.

(mit etwas Salz zu genießen)

Demythifizierungen

Es gibt in Bezug auf den Klimawandel schon lange skepticalscience.com, wo gängige falsche Konzepte von Leuten, die glauben, der Klimawandel sei nicht existent, oder nicht menschengemacht, oder harmlos widerlegt werden.

Nun gibt es eine ähnliche Website für die Energiewende: ee-mythen.de.

Den Tipp habe ich von piqd.de, wo man Inhaltsangaben interessanter Artikel aus dem Netz findet, die von Redakteuren und auch Community-Mitgliedern zusammengestellt werden. Dies ist ein Bezahldienst – allerdings nicht teuer. Wer Wert ohne Werbung will, muss auch Wert zurückgeben…

 

Erfreuliche Nachricht aus dem Bundestag

Einige der Leser werden sich vielleicht an meine Petition an den Deutschen Bundestag erinnern, dass doch die Emissionswerte bitteschön möglichst groß in jeder Autowerbung auftauchen möchten. (hier gebloggt).

Nun ist diese tatsächlich vom Petitionsausschuss als Beschlussempfehlung an den Bundestag verwiesen worden. Genauer gesagt wird empfohlen, die Petition „als Material“ an das Verkehrsministerium zu überweisen, das derzeit die „Verordnung über Verbraucherinformationen zu Kraftstoffverbrauch, Kohlendioxidemissionen und Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ überarbeite.

Die Abstimmung des Bundestages ohne abschließende Aussprache wird stattfinden am Donnerstag, 18. Oktober 2018!

Na wenn das nichts ist!!

Hoffentlich lesen die Menschen, die sich damit befassen werden, auch die Diskussion im Petitionsforum des Bundestages, wo ich zwei wichtige Ergänzungen untergebracht habe:

  1. Die Emission nicht in g/100km, sondern in t/10.000km angeben und
  2. Die bei der Herstellung entstandene Emission mit angeben.

Eine habe ich noch vergessen, nämlich diese Werte auch bei Elektroautos mit anzugeben.

Nach dem 18. Oktober werden wir mehr wissen.

Dann muss die Petition immer noch durch die Mühlen des Ministeriums, wo sie wahrscheinlich durch den Fleischwolf gedreht wird… (seufz)

 

Die Resilienz des Schnittlauchs

schnittlauchDie Trockenheit des Sommers in Ostdeutschland hat die Bepflanzung unseres Daches verkümmern lassen. Die dünne Schicht Erde ist rissig geworden, die Pflanzen, im Wesentlichen kleine krautige Sukkulenten mit holzigen, wurmähnlichen Stengeln und kleinen, rotgrünen schaufeligen dicken Blättchen oder rötlichen Gnubbeln, sind braun und klein geworden, kaum noch von Erde zu unterscheiden. Doch es gibt noch eine andere Pflanzenart, die sich hier angesiedelt hat und halten kann: Schnittlauch. Seine Stengel sind von der Trockenheit gelblich-weiß geworden, wie Stroh.

Jetzt im Oktober legt sich morgens eine Menge Tau auf die Erde. Dieser und das Bischen Regen, das wir hatten, reicht offenbar aus, dass der Schnittlauch wieder zu wachsen beginnt. Kleine, noch dünne, aber gesunde hellgrüne Stengel sind aus den alten Nestern geschossen und sagen: Hallo, es sah zwar nicht so aus, aber ich bin noch da!

Ist das nicht ein schönes Symbol der Hoffnung?

Es tut überhaupt nicht weh – Emissionskompensation

reiserouteFliegen ist BÖSE. Das sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben.
Deswegen bin ich auch mit der Bahn in den Urlaub gefahren, 1700 km nach Neapel. Macht 85 kg CO2 (etwa…).
Dann noch etwas mit dem Schiff und Bus, ca. 20 kg.
Auf der Rückreise bin ich dann schwach geworden und geflogen. Macht noch einmal 145 kg, was wegen der Emission in großer Höhe um den Faktor 3 verstärkt wirkt, also 390 kg CO2-äquivalent.
Summa Summarum ca. 500 kg.
So und weil ich ja so ein guter Mensch sein will, bin ich zu Atmosfair gegangen und habe Projekte mit einem Einsparungswert von 1 Tonne finanziert, macht 50 €. Zweifel an der behaupteten Einsparungsmenge sind nämlich angebracht, daher ein Sicherheitsfaktor von 2. Bei Reisekosten von um die 1000 € ein Spottpreis, ein Witz.

Es ist ganz einfach und tut überhaupt nicht weh.