Das Unangenehme positiv bewerten

Eine Übung, die helfen kann, aus der Falle des Angenehmen hinaus zu gehen.

Für die Menschen, die sich öfter in dieser Falle wiederfinden.

Unangenehmes ruft oft als Assoziationen unangenehme Bewertungen hervor, die aus dem Regal der in der Gesellschaft angebotenen Interpretationsmuster genommen werden. Es ruft Projektionen in die Zukunft hervor, dass es noch schlimmer werde &c.

Es folgen unter Umständen als Reaktionen zweiter Ordnung Bestürzung oder Ärger über diese Bewertungen und Projektionen.

Das ist ein Rattenkönig von unangenehmen Prozessen, die sich gegenseitig triggern.

Das kann man abschneiden, wenn man es schafft, das Unangenehme von vornherein positiv zu bewerten. Das muss man üben.

Das heißt nicht, dass man es als angenehm deklariert. Man gibt aber seinem Bauch und Geist mehr Raum, quasi ungestört damit umzugehen.

Man könnte es auch neutral bewerten. Das Positive aber ist eine zusätzliche Stärkung des Selbst.

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Wochenende

Habe jetzt ungefähr 115.000 Sekunden vor mir zum Verwenden, ha!!!

Gut und – gut.

„Was die Vergangenheit angeht, so ist alles – ohne Ausnahme – gut.“

Ein revolutionärer Satz.

Natürlich nicht im Sinne von „alles gleich gut“, sondern im Sinne von „abgeschlossen, in Frieden damit“. Befähigt einen mehr, in Bezug auf das vor einem Liegende das Gute zu wählen.

 

 

worry be happy

Die Freunde wünschen einem, eine schöne Zeit zu verleben.

Wie wir alle wissen, gelingt das nicht immer perfekt.

Was Andere einem wünschen mag schön sein und aus Liebe kommen, aber in letzter Konsequenz gehört es zu ihnen.

Sei so schlecht drauf wie du willst!

Eine von den heilsamen Paradoxien.

 

Sei so (schlecht | gut | mittel | alles zusammen | nichts davon) drauf wie du willst!

 

Bescheidenheit in Bezug auf unsere Erfolge

Dass wir in der Vergangenheit die Kraft für unsere Erfolge fanden, hatte – genau betrachtet – zufällige Ursachen, und wenn wir in der Zukunft diese Kraft finden werden, wird auch das zufällig sein. Der einzige Ort, an dem unsere Anstrengung nicht zufällig ist, ist das Jetzt.

Das bedeutet, dass es angemessen ist, mehr Bescheidenheit in Bezug auf unsere Errungenschaften der Vergangenheit zu hegen sowie auch weniger Bedauern über unser Scheitern, mehr Zurückhaltung in Bezug auf unsere Erfolge der Zukunft sowie auch weniger Furcht vor unseren möglichen Misserfolgen. Uns einzusetzen, Stolz, Bedauern, Hoffnung und Furcht sind Dinge, die dem Jetzt gehören, die dem Jetzt Kraft geben und Sinn.

(Eine Eigentümlichkeit von Freiheit und der Verantwortung ist, dass sie nur im Jetzt sinnvolle Begriffe sind.)