Größer als jede Rolle

Ich merke, dass ich etwas brauche, das größer ist als jedes Rollenbild, jede Identität.

Das habe ich nicht.

Aber ich habe etwas das kleiner ist, immerhin: den Geist und die Wünsche. Der Geist ist weder männlich noch weiblich, weder jung noch alt, und das trifft auch auf die Wünsche zu. Mann und Frau, jung und alt, sind Resonanzen, die sich in der andauernden Interaktion mit den anderen Menschen bilden, und die so viel tragen wie behindern können.

Dieses sehend, kann man Vergnügen daran finden.

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Vom Nutzen der Sinnlosigkeit

Man darf die Tatsache, dass das Leben an sich sinnlos ist, nicht als Verlust ansehen – vielmehr ist sie ein ungeheuer großer Gewinn; sie erst gibt uns die Freiheit – oder den Freiraum – was wir am liebsten wollen und wünschen im Leben zu realisieren.

Das Unangenehme positiv bewerten

Eine Übung, die helfen kann, aus der Falle des Angenehmen hinaus zu gehen.

Für die Menschen, die sich öfter in dieser Falle wiederfinden.

Unangenehmes ruft oft als Assoziationen unangenehme Bewertungen hervor, die aus dem Regal der in der Gesellschaft angebotenen Interpretationsmuster genommen werden. Es ruft Projektionen in die Zukunft hervor, dass es noch schlimmer werde &c.

Es folgen unter Umständen als Reaktionen zweiter Ordnung Bestürzung oder Ärger über diese Bewertungen und Projektionen.

Das ist ein Rattenkönig von unangenehmen Prozessen, die sich gegenseitig triggern.

Das kann man abschneiden, wenn man es schafft, das Unangenehme von vornherein positiv zu bewerten. Das muss man üben.

Das heißt nicht, dass man es als angenehm deklariert. Man gibt aber seinem Bauch und Geist mehr Raum, quasi ungestört damit umzugehen.

Man könnte es auch neutral bewerten. Das Positive aber ist eine zusätzliche Stärkung des Selbst.

Gut und – gut.

„Was die Vergangenheit angeht, so ist alles – ohne Ausnahme – gut.“

Ein revolutionärer Satz.

Natürlich nicht im Sinne von „alles gleich gut“, sondern im Sinne von „abgeschlossen, in Frieden damit“. Befähigt einen mehr, in Bezug auf das vor einem Liegende das Gute zu wählen.

 

 

worry be happy

Die Freunde wünschen einem, eine schöne Zeit zu verleben.

Wie wir alle wissen, gelingt das nicht immer perfekt.

Was Andere einem wünschen mag schön sein und aus Liebe kommen, aber in letzter Konsequenz gehört es zu ihnen.

Sei so schlecht drauf wie du willst!

Eine von den heilsamen Paradoxien.

 

Sei so (schlecht | gut | mittel | alles zusammen | nichts davon) drauf wie du willst!