Der Zustand der Demokratie in der Welt

Aus: Democracy Report 2020, V-Dem Institut, Universität Göteborg In dieser Fleißarbeit des V-Dem-Instituts der Uni Göteborg, wurden in Zusammenarbeit mit etwa 3000 Länderexperten über 28 Millionen Einzelinformationen zusammengestellt, die den Zustand der politischen Systeme auf der Welt gemäß 429 Indikatoren differenziert zu charakterisieren erlauben. So lässt sich für jedes Land nach den Kriterien:  Freiheit der … Der Zustand der Demokratie in der Welt weiterlesen

Über die Ursachenstruktur der Migration aus Afrika

Der Text ist ein Kommentar zu einem Piq, in dem auf ein Interview mit dem Innsbrucker Politologen Belachew Gebrewold verwiesen wird. Es ist gut die Migrationsfrage differenziert zu diskutieren!Ich finde Gbrewolds Thesen erfrischend, wenn ich auch manches anders empfinde. Zum Beispiel die Abschottungstendenz. Ihm zufolge spielt sie im Zuschreibungsfeld "Zivilisiertheit" und "Minderwertigkeit" und hat auch … Über die Ursachenstruktur der Migration aus Afrika weiterlesen

Unter der Café-Markise

Sonntagmittag mit Regen, zusammengewürfeltes Volk trinkt Kaffee unter der Markise vor dem kleinen türkischen Bäcker. Ein Deutscher mit Macbook, ich, zwei junge Araber: sehr schlank, perfekt frisiert, der mit der dunklen Sonnenbrille führt das Wort, der mit Vollbart ist stiller, beide respektvoll. Aus Syrien, mit der großen Welle 2015 gekommen, haben hier Deutsch gelernt und … Unter der Café-Markise weiterlesen

Der Blick auf das Große: Bildung für Frauen

Jeder Mensch mit freien geistigen Kapazitäten denkt ab und zu über die Entwicklung der Welt in den nächsten 100 oder 200 Jahren nach. Das war früher anders: die Welt war das Draußen, unermesslich groß und voller Gefahren, Unwägbarkeiten und Möglichkeiten. Die größten Einheiten, über deren Zukunft man sich Gedanken machte, waren Reiche oder Staaten. Seit … Der Blick auf das Große: Bildung für Frauen weiterlesen

State of the globe: Bevölkerungswachstum und Verhütungsmittel, Nachtrag

Die geschätzte jährliche Zahl der ungeplanten Schwangerschaften (87 Millionen, Quelle) ist höher als der Geburtenüberschuss der Weltbevölkerung (ca. 70 Millionen). Die Zahl der Frauen, die zu geringen Zugang zu Verhütungsmitteln und Beratung haben, ist etwa drei mal so hoch. (siehe auch meinen früheren Post hier). Dies zeigt die immense Bedeutung, die dieses Thema hat - nicht … State of the globe: Bevölkerungswachstum und Verhütungsmittel, Nachtrag weiterlesen

Regenerative Energie: unbekannte Champions

In 2015 investierten die weniger entwickelten Länder (unter Einschluss von China, Indien und Brasilien) mehr in regenerative Energiegewinnung als die entwickelten. Das steht in einer Studie von REN21.net, die ich von hier zitiere. Sie investieren nicht nur mehr als wir, sondern viele Länder, an die ich in der Beziehung nicht dachte, sind bereits ziemlich weit fortgeschritten. … Regenerative Energie: unbekannte Champions weiterlesen

Leben in einer egalitären, klimaneutralen Gesellschaft

Dass die Treibhausgas-(THG-)Emissionen durch das Aufholen der ärmeren Länder in Bezug auf Konsum ansteigen, ist eine Binsenweisheit. (Über das Wachsen der Weltbevölkerung wollen wir hier nicht reden.) Würde aber eine Gleichverteilung des Einkommens in der Welt ohne Anhebung der Summe einen Anstieg der Treibhausgasemissionen bewirken? Die hier verlinkte Studie sagt: Nein, da die Emissionen pro Kopf … Leben in einer egalitären, klimaneutralen Gesellschaft weiterlesen

Klimawandel, Überbevölkerung und Kondome

Es ist eine Banalität, dass das Klimaproblem nicht nur ein Reichtumsproblem ist, sondern auch ein Übervölkerungsproblem: Es wird durch unsere phantastische Anzahl erst hervorgerufen. Wären wir weniger, würden wir nicht nur deswegen weniger emittieren, wir könnten auch unsere Energiebedürfnisse einfacher regenerativ befriedigen. So ist zum Beispiel die Energie aus Wasserkraft durch die landschaftlichen Gegebenheiten begrenzt. Hätten … Klimawandel, Überbevölkerung und Kondome weiterlesen

Texas, Syrien und Indonesien und das Zertifikatesystem für Emissionen

Ein Film über den Klimawandel an drei Orten: Texas: Hier glaubt man intensiv an Gott und daran, dass die Menschen das Klima nicht ändern können, und die Dürre, die die Landwirtschaft ruiniert, gottgegeben ist. Eine Klimawissenschaftlerin, die das Kunststück fertig bringt, gleichzeitig gläubige Christin zu sein, reist herum und bringt den Leuten die Realität des … Texas, Syrien und Indonesien und das Zertifikatesystem für Emissionen weiterlesen