Über die Entscheidung, Corona-Schutzmaßnahmen zu vermeiden

Heftiger, wenn auch kurzer Streit mit einer Freundin. "Ich will mit dem Coronazirkus nichts zu tun haben! Keine Impfung, keine Tests, höchstens Abstand, Lüftung, Masken dort wo es muss." Ich sehe hier zwei Mechanismen am Werk: Den Triumph der Selbstbehauptung gegen Anforderungen durch "die Anderen". Ein "Nein!" lässt uns uns meist besser fühlen als ein … Über die Entscheidung, Corona-Schutzmaßnahmen zu vermeiden weiterlesen

Das Vergangene ist das Baumaterial für eine völlig offene Zukunft.

Das ist eine lebendigmachende Sichtweise, die wir in jedem Moment anwenden können, wobei bereits die letzten zehn Sekunden zum Vergangenen zählen. So können wir die andauernde Verwandlung der Gegenwart, d.h. der unmittelbaren Zukunft, d.h. der momentanen Intention, in Erfahrung, d.h. in Erfahrungswissen beobachten, aus dem wir frei unsere nächste Intention auswählen. So ganz frei ist … Das Vergangene ist das Baumaterial für eine völlig offene Zukunft. weiterlesen

Ich lasse mich doch durch Fakten nicht beirren!

Dieser Artikel im "New Yorker" referiert drei Bücher, die sich mit der eigentümlichen Tatsache befassen, dass die Meinung vieler Menschen in einer bestimmten Angelegenheit von Fakten unbeeinflussbar zu sein scheint. Wie kann es sein, so lautet die Kernfrage, dass diese Vorliebe des menschlichen Geistes, bei seiner eigenen Auffassung zu bleiben, die jeder kennt und die … Ich lasse mich doch durch Fakten nicht beirren! weiterlesen

Über die Ursachenstruktur der Migration aus Afrika

Der Text ist ein Kommentar zu einem Piq, in dem auf ein Interview mit dem Innsbrucker Politologen Belachew Gebrewold verwiesen wird. Es ist gut die Migrationsfrage differenziert zu diskutieren!Ich finde Gbrewolds Thesen erfrischend, wenn ich auch manches anders empfinde. Zum Beispiel die Abschottungstendenz. Ihm zufolge spielt sie im Zuschreibungsfeld "Zivilisiertheit" und "Minderwertigkeit" und hat auch … Über die Ursachenstruktur der Migration aus Afrika weiterlesen

Selbstnichtbestimmung

Es steht a priori fest, dass der Geist seinen eigenen Weg nicht bestimmen kann. Es bleibt mir also nur, mich gänzlich in diesen Weg hineinfallen zu lassen.

Eins, nur Eins sich ausformen lassen

Jede Geste, die du hast, ganz auszuforschen tut gut. Eine Richtung, ein Gefühl in Bauch und Brust, ein Thema, eine Körper-Gesamtbewegung, ein Gesichtsausdruck. Langsam genug, jedoch sind schnelle spontane, manchmal explosive Regungen möglich. Mit geschlossenen Augen oder einem vorgestellten Schirm um dich, der die optischen Eindrücke abmildert. Der Atem sei gänzlich synchron mit der Geste. … Eins, nur Eins sich ausformen lassen weiterlesen

Wir leben munter in der Vergangenheit

Ausnahmslos jede Wahrnehmung ist die von Vergangenem. Kein Bewusstsein ist jemals in der Gegenwart gewesen. Die Wahrnehmung einer Entscheidungsspannung zeigt uns Vergangenes, die Wahrnehmung der Entscheidung zeigt uns Vergangenes. Die Wahrnehmung eines andauernden Zustands ist die Erinnerung an aufeinanderfolgende gleiche Wahrnehmungen (ohne die Wahrnehmung einer Änderungsursache). Das ist, was wir meinen, wenn wir sagen: "Ich … Wir leben munter in der Vergangenheit weiterlesen

Der Geist als Würfel

Wir würfelten, meine Mitbewohnerin, ihr kleiner gewitzter Enkel und ich. (Er torpedierte dann das Spiel, seine Art zu sagen "Ich habe dazu keine Lust." Will lieber Rollenspiele spielen, wo Männchen auf "Hovercrafts" herumfliegen.) Ich sah den Würfel an: er blieb auf einer Vier liegen, dann einer Sechs, dann einer Eins, aber immer kam eine eindeutige … Der Geist als Würfel weiterlesen

Reifungen

Wie bereits auch hier behandelt, hat immer bereits eine Menge Gehirntätigkeit stattgefunden, wenn wir irgendeine Bewegung ausführen oder Äußerung von uns geben. Man kann diese vorbewusste geistige Tätigkeit als Reifung bezeichnen: ein komplexer Prozess wird vorangetrieben, Impulsspannungen werden priorisiert und mit Möglichkeiten abgeglichen, der Vorbereitungsprozess reift aus und schließlich kommt der Satz heraus. Das heißt, … Reifungen weiterlesen