Jeffrey Eugenides: Middlesex, das erste Fünftel

Lese mich langsam ein. Hat sogar den Pulitzerpreis gewonnen, 2003. Merke, dass es spannend ist. Möchte wissen, wie es weitergeht – und wie Eugenides das macht, diesen Wunsch in mir wachzurufen. Seine Bilder sind interessant, oft skurril-treffend, originell. Er vergleicht die Schwangerschaft mit einem Labyrinth, hinter jeder Ecke etwas Neues, Unbekanntes und unentrinnbar. Er beschwört … Jeffrey Eugenides: Middlesex, das erste Fünftel weiterlesen

Ein Zwischeneindruck bei der Lektüre der „Brüder Karamasow“

Ich hatte ja Anfangs das Buch als "geschwätzig" bezeichnet, weil es mit Betrachtungen über gewisse Eigenheiten der russischen Gesellschaft beginnt, als säße man abends nach dem Essen noch am Tisch und der Hausherr gäbe seine Meinung über dies und das zum Besten. Nun ist die Geschichte fortgeschritten und ich kann sagen, dass mir diese Behandlung … Ein Zwischeneindruck bei der Lektüre der „Brüder Karamasow“ weiterlesen

„Die Brüder Karamasow“, erster Eindruck

Dostojewski führt sich als Schwätzer ein, der sich über die Wandlungen der russischen Gesellschaft - hier durchaus verstanden im alten Sinne als die herrschende Klasse - auslässt und dem kein Detail zu nichtig ist, um nicht in einem Nebensatz erwähnt zu werden. Aber er breitet eine Zoologie der menschlichen Charaktere aus, die er nicht psychologisch … „Die Brüder Karamasow“, erster Eindruck weiterlesen