Es geht weiter mit den Algen

In den bisherigen Meldungen des besagten Focus - Newsletters war nur von Anlagen die Rede, die mit Süßwasser oder leicht salzigem Wasser arbeiten. Nun wird auch über solche berichtet, die  Meerwasseralgen nutzen (und zwar hier).

Ich hatte mich schon gefragt, warum man nicht Meerwasseralgen nähme - ist doch viel besser und es gibt keinen Grund, warum das nicht möglich sein sollte.

Das Auto der Zukunft (vom energetischen Standpunkt aus)

Wie es ausschaut, weiß natürlich keiner. Wie ein energieeffizientes ausschauen muss, lässt sich hingegen sehr wohl sagen. Die Annahme ist, dass die Motive der Käufer sich mit steigenden Energiekosten mehr und mehr von “Status und Fahrfreude” weg und zu “sparsam” hin verlagern werden.

Es wird sicher mehr wie der Citroën DS ausschauen als wie der Porsche Cayenne. D.h. es wird eher langgestreckt, mit kleinem Querschnitt, daherflitzen als wie ein überdimensionaler Ziegelstein auf Rädern. Die Räder werden in die Verkleidung mit einbezogen sein. Rückspiegel wird es nicht mehr geben - stattdessen entsprechende Kameras.

Der Antrieb wird elektrisch sein und die Energiequelle keine Brennstoffzelle, sondern ein Akkumulator. Warum? Das Auto wird mit solar gewonnener Energie fahren. In einem wasserstoffbasierten regenerativen Energiesystem mit Elektrolyse am einen und Brennstoffzellen am anderen Ende betragen die Umwandlungsverluste 75 % und mehr, weil jede der beiden Teilstufen nur 50 % Wirkungsgrad aufweist - Transportverluste nicht inbegriffen. In einem akkumulatorbasierten System gehen nur ca. 20 % verloren - 10 % im Transport und 10 % im Akkumulator. (Ja, ich weiß dass das optimistische Annahmen sind.) Und Akkus lassen sich viel besser zu Bremsenergierückgewinnung verwenden. Tanken wird man dadurch, dass man den leeren Akku - oder die leeren Akkumodule - an der Tankstelle gegen volle austauscht. (Ja, auch das ist eine optimistische Annahme.)

Das heißt: eine Wasserstoffwirtschaft wird es nicht geben.

Vielleicht aber wird auch das Elektroauto nie kommen, wenn nämlich die Kraftstoffgewinnung aus Algen sich so explosionsartig entwickelt, wie ich das im vorigen Artikel angedeutet habe. Auch dann können wir etwas über die Motoren der Zukunft sagen. Sie werden weniger und dafür größere Zylinder haben, da diese viel weniger relative Oberfläche besitzen. Für den Teillastbetrieb wird man die Hälfte der Zylinder abkoppeln können. Dies vermindert die innere Reibung und erhöht den thermodynamischen Wirkungsgrad, weil die restlichen Zylinder mit höherer Ladung betrieben werden. Außerdem wird etwas eingebaut, was man bisher nur vom Fahrrad und  - hört, hört - vom Trabbi kannte, nämlich einen Freilauf. Dieser vereinfacht es nämlich, die besonders energieeffiziente Fahrweise zu benutzen, nach der Ampel kräftig Gas zu geben und sich dann bis zum nächsten Halt mit ausgeschaltetem Motor rollen zu lassen.

Der wahre Trend in solarer Energie

Manchmal tauchen kleine Meldungen auf, die abseitig wirken. Bei näherem Hinsehen wird einem aber dann klar, dass hier ein echter Durchbruch zu sehen ist.

Focus hat einen Klima-Newsletter, in dem auf verschiedene klimawandelbezogene Artikel hingewiesen wird. Es gibt viele Entwicklungslinien in der Reaktion auf den Klimawandel. Einige werden überbetont (Solarstrom), andere bekommen nicht die Aufmerksamkeit, die ihrer Relevanz entspricht (Wärmedämmung), andere entpuppen sich als Irrläufer (Agrofuel).  Manchmal kommt etwas neues, das aufhorchen lässt, und das ist die Biomassegewinnung aus Algen.

Sie hat mehrere Vorteile gegenüber der Verwertung von Landpflanzen:

  1. Der Wirkungsgrad bei der Umwandlung von Licht in Biomasse liegt im Bereich von 30 %. (Quelle) Damit ist er ein Vielfaches höher als bei Landpflanzen, d.h. der Flächenverbrauch für dieselbe Menge an Brennstoff ist  geringer - oder aus derselben Fläche lässt sich eine viel höhere Exergie gewinnen.
  2. Da Wasserflächen genutzt werden könnten, wird keine wertvolle landwirtschaftliche Nutzfläche für Kraftstoffgewinnung verbraucht.
  3. Energiefarmen können CO2 durch die in den Algen erfolgende biologische Hydrierung wieder nutzbar machen - ein geschlossener CO2-Kreislauf wird realisierbar.
  4. Die entstehenden Öle können mit heutiger Raffinerietechnik in Kraftstoffe umgewandelt werden. Damit können existierende Autos und andere Anlagen weiter verwendet werden.

Diese Technik ist mit 10 - 15 % Umwandlungswirkungsgrad * ) in mechanische oder elektrische Energie so flächeneffizient wie Photovoltaik, aber mit potentiell einem Bruchteil der Kosten.

 * ) Auf diesen Wert kommt man, wenn man die gewonnene Biomasse per Wärmekraftmaschine nutzt, die ihrerseits einen Wirkungsgrad von 30 - 50 % hat.

ciao blogigo

Leute kaufen Weblog-Hoster und lassen sie dann verkommen und Blogger verlassen sie dann.

Tja so gehts.

Also jetzt ein Versuch mit wordpress.com.

Hey, it’s pretty complicated and unübersichtlich and not exactly quick, but it works at all.