Über die verschiedenen konstruktiven Selbstbeziehungen

Dieses mag etwas pedantisch wirken, aber mir hilft es. Die Beschäftung damit bewirkt das, was man im angsächsischen Sprachraum „priming“ des Geistes nennt, d.h. den Wahrnehmungskontext verändern. Der Bedeutungsraum überschneidet sich natürlich stark, und die Qualitäten verstärken sich untereinander. Man kann aber doch unterschiedliche Schwerpunkte benennen:

Selbstachtung Ist für mich die Fähigkeit, Anstrengungen durchzustehen. Kann für sich selbst sein, für Andere, manchmal auch für sich selbst und gegen Andere.
Selbstsicherheit Ist für mich vor allem, innerlich ruhig zu bleiben in konfliktbehafteten Interaktionen, weil man sich innerlich Integer weiß. Ein o.k.-Gefühl, das konstant bleibt oder schnell wiederhergestellt werden kann – manchmal, indem man anerkennt, dass der*die Andere Recht hat.
Selbstwertgefühl Ist für mich das Gefühl, gleichwertig zur Gemeinschaft dazuzugehören, genügend beizutragen, ein gewisses konstantes Vertrauen in die Achtung und auch Zuneigung der Anderen. Geht einher mit ähnlichen Gefühlen, die man für die Anderen hegt.
Selbstvertrauen Ist für mich das Vertrauen in meine Fähigkeiten, bekannte oder unbekannte Herausforderungen bewältigen zu können. Wächst durch Erfolge.
Selbstliebe Ist für mich am schwierigsten zu definieren: Ich denke, zu wissen was einem guttut, nicht nur kurzfristig, sondern auch mittel- und langfristig, und entsprechend zu entscheiden und zu handeln. Beinhaltet die Liebe für Andere, denn die tut einem selbst auch gut.

 

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